Die Geschichte von Homegoal

Die Geschichte von Homegoal beschreibt vor allem meine Passion für Fußball und die Qualitätszeit, die das Spiel Kindern, Jugendlichen und Erwachsenden beibringen kann, insbesondere heutzutage, wo Handys, Tablets und Computers eine sehr große Rolle im Alltag spielen. Gleichzeitig beschreibt die Geschichte meinen Unternehmertraum und meinen Weg vom hässlichen Entlein zum schönen Schwan.

Alles begann im Jahre 2011, wo ich aus überschüssigen Holz und Netzen vom Hafenfischer 2 Fußballtore für meinen eigenen Garten baute. Schön waren sie nicht, aber sehr verwendbar.

Das nachfolgende Jahr zogen wir in eine Wohnung ein, und dort gab es natürlich keinen Platz für die Fußballtore. Deshalb wurden sie verkauft. Den Fußballtoren wurde eine große und für mich eine überraschende Aufmerksamkeit geschenkt. Schon am ersten Tag der Anzeige hatte ich 12 Anrufe erhalten.

Der Unternehmertraum wittert Morgenluft

Das gab mir zu denken, und ich leitete eine kleine Produktion von insgesamt 40 selbstgemachten und ganz primitiven Fußballtoren ein, die ich über den Sommer 2012 hin mit großem Erfolg verkaufte. Das war ein tolles Erlebnis. Ich hatte immer von meinem eigenen Unternehmen geträumt – ich wusste nur nicht was.

Die Idee, selbstgemachte Fußballtore zu verkaufen, wollte mich nicht verlassen. Über den Winter hin entwickelte ich den ersten Webshop, entwickelte die Qualität der Fußballtore weiter, und danach zog ich in einen Raum von 40 m2 ein. Jetzt war ich für den Frühling bereit!

Von Hobby bis Teilzeitarbeit – neben der Vollzeitarbeit

Im Sommer 2013/14 entschied ich mich, der Aufgabe ganz zu widmen. Deshalb kündigte ich meine anspruchsvolle Vollzeitarbeit als Immobilienmakler und bekam einen eher normalen Job als Kundendienstmitarbeiter von 9-17 Uhr.

Der Job war nicht so spannend, aber ich hatte die Zeit und Energie, am Abend und Wochenende an meinen Fußballtor-Unternehmen zu arbeiten.

Über den Winter hin bereitete ich mich durch Optimierung meiner Arbeitsgänge und des Webshops für den Frühling vor, während ich durch Einzug in ein Zimmer und Verkauf meines Autos meinen Lebensstandard verringerte. Meine ganzen Ersparnisse wurden für meinen Unternehmertraum ausgegeben.

Somit konnte ich mir neue Bilder, einen neuen Webshop sowie Platz für mehr und bessere Anzeigen leisten. Der Frühling konnte beginnen.

Meine Flügel entfalteten sich

Über den Sommer 2014 hin verkaufte ich 30-40 Fußballtore monatlich. Ein sehr gutes Ergebnis, aber mit einem Vollzeitjob wurde es immer schwerer Schritt zu halten. Das Unternehmen war noch nicht groß genug, meine Rechnungen zu zahlen.

Mit einer Arbeitswoche von 80-100 Stunden schlief ich tatsächlich nicht, und mein Fokus auf die Entwicklung meines Unternehmens war somit beschränkt. Eines Morgens entschied ich, meine Stelle als Kundendienstmitarbeiter zu kündigen und ohne Geschäftsplan und Arbeitslosenversicherung meinem Unternehmen völlig zu widmen. Meine Arbeitslosenversicherung war schon im Vorjahr eingespart worden.

Ich hatte somit alles eingesetzt und hoffte nur, dass ich nicht wieder als Taxifahrer (mein Studentenjob) arbeiten musste.

Meine Motivation war jetzt größer als jemals zuvor. Die Ideen strömten in meinem Kopf, und mit Innovation, einem außergewöhnlichem Kundendienst, und harter Priorisierung meiner Zeit entfaltete ich meine Flügel.

Damals lieferte ich auch persönlich die Fußballtore an die Kunden, drückte ihre Hände, dankte ihnen für den Auftrag und gab ihnen ein paar Tipps für die Montage der Fußballtore. Das funktionierte sehr gut, der Verkehr auf meine Webseite nahm zu, und die Kundenreferenzen waren prima.

Zu diesem Zeitpunkt wurde ich auch zum ersten Mal Vater von meinem Sohn, August, der im Mai 2014 geboren wurde. Doch, sowohl mein Geschäft als Privatleben liefen gut!

Wachstumsschmerzen

Im Herbst war ich aus meinen ersten Räumlichkeiten herausgewachsen, aber da Geschäftsräume nördlich von Kopenhagen sehr teuer sind, zog ich in unbenutzte Gewächshäuser ein. Hier gab es doch weder Toilette, Wasser, Heizung noch Einbruchsicherung – aber es gab Platz für das Wichtigste: Die Entwicklung meiner Firma.

Im November 2014 konnte die Firma meine privaten Ausgaben nicht decken. Somit nahm ich einen Job als Taxifahrer, aber kaum hatte ich mich ins Auto gesetzt, als ich im Weihnachtsgeschäft 150 Fußballtore in 14 Tagen verkauft hatte. Ich arbeitete nur 3 Wochen als Taxifahrer, bevor ich wieder kündigte und mich meinem Geschäft wieder völlig widmen konnte. 

Den Rest dieses Winters verbrachte ich auf Mehrproduktion, Optimierung und Effektivierung für die Saison 2015, und am 1. Juni 2015 hatten mehr als 2000 Fußballtore das Gewächshaus verlassen. Über den Sommer hin arbeitete ich bis 2-3 Uhr in der Nacht, und im November zog ich noch einmal in neue und größere Räume ein.

Homegoal geht ins Ausland

Im Winter 2015/2016 öffnete Homegoal eine Abteilung in Schweden, und ab Anfang des Frühlings erhielten wir jeden Tag Aufträge aus Schweden. Im April wurde ich auch zum zweiten Mal Vater, wo meine Tochter, Gry, zur Welt kam.

Am 4. Mai 2016 hatte Homegoal 5000 Fußballtore verkauft – von denen waren fast 3000 Fußballtore in unter einem Jahr verkauft worden. Den Sommer hindurch erhöhte sich der Verkauf noch mehr, und gleichzeitig hatten die Schweden auch den Service und die Werte von Homegoal kennengelernt.

Unser nächster Schritt ist Deutschland, wo Fußball im Vergleich zu Dänemark und Schweden viel verbreiteter ist. Die deutschen Konkurrenten sind mit denen in Dänemark identisch, und wir hoffen natürlich, auch in Deutschland einen guten Ruf sowie eine hohe Popularität zu erreichen, die wir in Dänemark und Schweden erreicht haben.

Wir werden sehen, was die Zukunft bringt.

 
VISA Master Klarna Klarna Sofort